Samstag, 4. August 2012

♫ ♩ ♬ Zieh Deine Stiefel an,

setze auf den Hut,
komm wir wollen wandern
Wandern ist gut.
♫ ♪ ♪ ♫ ♩ ♬ 

und getreu diesem Lied sind wir letzte Woche 2 Etappen
(3 hätten es werden sollen, doch wie so oft, kommt es anders
als man denkt )
den schwäbischen Alb Nordrandweg HW1 gelaufen.





Mit dem Baden - Württemberg Ticket sind wir
9.00h Richtung Bad Urach aufgebrochen.

Mit den Verbindungszügen hat bis Freudenstadt alles Bestens geklappt,
dort haben wir wegen 2 Min. den Anschlusszug verpasst.
Ab da war der Wurm drin, wir saßen erst mal eine Stunde fest.
Dann fuhren wir mit mehreren kleinsten Bahnen und zum Schluss
mit dem Bus.
So kamen wir ca. 16.00h in Bad Urach an.

Frohgemut sind wir losmarschiert, 
natürlich gleich mit Anstieg.

Nicht lange, und wir merkten, dass der eingeschlagene Weg
wohl nicht der Richtige war, denn es kamen 
nirgends "Täfili" = Hinweisschilder

Also

Wir wieder zurück, 
unterwegs fragten wir, 
und nicht lange ... waren wir endlich auf dem
Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (HW1)


der erste Anstieg zu den Bad Urachern Wasserfällen und dem
Rutschenfelsen waren heftig und wir kamen ordentlich 
ins Schwitzen








weiter ging es zum Fohlenhof Landesgestüt Marbach
über die Hohe Warte beim Gestütshof St. Johann


bis zum Wanderheim auf der Eninger Weide
dort war unser Etappenziel

doch

Das Wanderheim war ausgebucht, telefonisch war das Heim
nicht erreichbar, klar, es stellte sich später raus, die 
Nummer, die im Wanderführer angegeben war, die
gab es in der Zwischenzeit nicht mehr.

Nichts zu machen, es war kein Lager frei.

Die freundliche Wirtin versorgte uns erst mal mit 
kühlen Getränken, kostenfrei und rief in der nächsten Gaststätte
für uns an, ob noch ein Zimmer frei wäre.

Wir hatten Glück, ein Zimmer war frei, nur ...
der Weg dorthin würde 1,5 Stunden dauern.
Was tun, es war ja schon 19.00h.

Eine Frau, die Gast war, bot sich an, und hat uns
nach "unten" mit ihrem Auto mitgenommen.
Was waren wir froh und erleichtert.

Wir kamen in Stahleck an, und waren im
Stahlecker Hof sehr gut
untergebracht

Am nächsten Tag waren wir nun unserer Laufstrecke weit voraus,
so dass wir den 2. und den 3. Wandertag zusammenlegten.
Wir kamen so auf 27 km, die sich auf einer
traumhaften Strecke, kurzweilig verteilten.

Höhepunkte waren Schloss Lichtenstein und
der Besuch der Nebelhöhle











Wilhelm - Hauff - Denkmal




auf Schloss Lichtenstein  gab es in der Schloss-Schänke
erst mal eine Stärkung



weiter ging es zur Nebelhöhle






Der letzte Anstieg war dann auch schon unser
Etappenende, der Rossberg


dort im Wanderheim sind wir 
auch sehr gut versorgt worden






Die Bahn war uns auf dem Nachhauseweg wohlgesonnen
ohne Verspätungen sind wir wieder gut zu 
Hause angekommen

Kommentare:

  1. Tolle Eindrücke! Und das Glück ist mit dem Wanderer ;)

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    1. wohl wahr Schokozwerg :-)
      liebe Grüße
      Gaby

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  2. Schöner Bericht und tolle Bilder, das war bestimmt ein erholsamer Urlaub.

    LG von Inka

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    1. das waren sehr schöne, kurzweilige Tage Inka, und wir überlegen uns, ob wir im Herbst nochmals eine kleine Runde machen sollen.

      Liebe Grüße
      Gaby

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  3. Sehr schöne Bilder und Bericht, als wäre man dabei gewesen ;o))

    Liebe Grüße
    Irène♥

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    1. ♥ Danke Dir Irène ♥
      liebe Grüße
      Gaby

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  4. Wenn ich auch vom "wandern "im Moment wirklich genug hab.......deine Strecke würde ich mir vielleicht doch noch antun.........sehr schöne Bilder und sicherlich von den Temeperaturen recht angenehm zu gehen.......
    Bahn verpasst hatten wir in Berlin eigentlich nur .Wir sahen unsere Anschlußbahn immer nur von hinten.......allerdings kam da nach 3 min schon die nächste.:-)
    Ich hoffe du hast dich gut erholt.
    LG
    Martina

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    1. oh ja Martina, ich kann mir gut vorstellen, dass Deine Füße auch platt waren nach dem Stadtmarathon.

      Wir haben uns sehr gut erholt, unser Motto war
      Es ist eine Luschd zu Leben :-))

      Liebe Grüße
      Gaby

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  5. Oh wie schön! Da schwelge ich doch driekt in schönen Erinnerungen. Das Örtchen Lichtenstein Unterhausen am Fuße des Schloß Lichtenstein war mein erster Wohnort als ich mit jungen 20 Jahren nach Baden Württemberg zog. Später waren dann Reutlingen, Eningen und auf der schwäbischen Alb Oberstetten mein zu Hause. Im Stalecker Hof haben wir die Konfirmationen unserer beiden Mädchen gefeiert. Wunderschöne Bilder meiner alten Heimat!

    Liebe Grüße schickt die Manu

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    1. Da freue ich mich sehr Manu, dass nach meinem Beitrag Jugenderinnerungen bei Dir wach geworden sind.
      Herzlichen Dank für Deine Zeilen und lieben Gruß
      Gaby

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  6. Deutschland ist doch wunderschön!!! LG

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  7. unbedingt Sybille, und es gibt noch viel zu entdecken.
    Liebe Grüße
    Gaby

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  8. Ohh, schön! Da wär ich auch gerne mitgewandert. Leider kann ich im Moment nicht wandern mit meinen blöden Krücken...

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    1. die Gehhilfen sind allerdings hinderlich,bei dieser Tour.
      Henne, ich wünsche Dir baldige Besserung dieses Zustandes.

      Liebe Grüße
      Gaby

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♥ - lichen Dank für Deinen Kommentar ♥