Donnerstag, 20. Januar 2011

Schnitzel Holsteiner Art

für 2 Portionen




2 Ölsardinen, die Haut und evtl. Gräten entfernen
die Sardinen längs halbieren
auf Küchenpapier abtropfen lassen
4 Sardellenfilets, in einem Sieb abspülen
auf Küchenpapier abtropfen lassen
2 Scheiben Norwegischer Räucherlachs, halbieren
2 TL Kapern in einem Sieb abtropfen lassen
***
2 Kalbsschnitzel aus der Keule à ca. 140 g
zwischen Frischhaltefolie legen und plattieren
in heißem Butterschmalz pro Seite ca. 2-3 Min. braten
herausnehmen, salzen, pfeffern
in Alufolie wickeln und warm halten
***
die Pfanne auswischen
Butterschmalz erhitzen
2 Eier aufschlagen und nebeneinander 
ins heiße Fett gleiten lassen
Salzen und einige Minuten braten
bis das Eiweiß gestockt ist
***
2 Toastbrote toasten, diagonal halbieren
jeweils mit Lachs, Sardellen, Ölsardinen und
20 g Forellenkaviar belegen
***
Schnitzel aus der Folie nehmen
auf Tellern anrichten
je 1 Spiegelei daraufsetzen und mit Kapern bestreuen
Brotecken dazu anrichten
Mit Gurkenscheiben und Zitronenspalten garnieren
Quelle: eatsmarter.de und ich

Informatives
Benannt ist es angeblich nach dem Geheimrat Friedrich von Holstein (1837–1909), der im Ruf stand, ständig in Eile zu sein und deshalb in seinem Berliner Stammlokal Borchardt immer „Vorspeise und mein Schnitzel, schnell, schnell“ bestellt haben soll, weshalb der Koch alles zusammen anrichtete. Hierbei handelt es sich jedoch um eine erfundene Legende. Kalbsschnitzel à la Holstein oder auchSchnitzel Holsteiner Art tauchten Ende des 19. Jahrhunderts in deutschen Kochbüchern auf; sie waren paniert und mit einem Spiegelei belegt, weitere Beilagen variieren. Der Name hat mit dem Geheimrat gar nichts zu tun, sondern er bezieht sich auf die Region Holstein, analog zu ähnlichen Schnitzelbezeichnungen wie "rheinische Art".

Kommentare:

  1. Danke*Danke Irène, und es schmeckte göttlich
    liebe Grüße Gaby

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